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Checkliste: Repricing einführen in zehn Schritten
Auf einen Blick
Die zehn Punkte, die vor dem ersten automatisierten Preislauf geklärt sein müssen, von der Datenbasis bis zu den Leitplanken.
- Preisstrategie festhalten. Preisführerschaft, Parität oder Premium-Position, je Sortimentsbereich entschieden und dokumentiert.
- Relevante Wettbewerber definieren. Wer zählt für den Preisvergleich, wer wird bewusst ignoriert.
- Wettbewerbsdaten anbinden. Abdeckung und Aktualität der Preisbeobachtung am tatsächlichen Sortiment messen, nicht am Prospekt.
- Produktmatching prüfen. Stichprobe über alle Warengruppen; unsichere Zuordnungen markieren.
- Kostendaten je Artikel bereitstellen. Einstand, Versand, Zahlungsarten, Retourenquote, sonst rechnet das System mit Fiktionen.
- Preisuntergrenzen festlegen. Hart, artikelscharf, ohne Ausnahme durch das System veränderbar.
- Schrittweiten begrenzen. Maximale Preisänderung pro Lauf definieren, gegen Preisspiralen und Kundenirritation.
- Frequenz je Segment wählen. Schnelldreher, Mittelfeld, Longtail getrennt takten.
- Ausnahmen definieren. Preisgebundene Artikel, Aktionsware und Eigenmarken vom automatischen Lauf ausnehmen.
- Kontrollprozess aufsetzen. Wer prüft was in welchem Rhythmus, und wie wird eine automatische Entscheidung übersteuert.
