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Checkliste: Repricing einführen in zehn Schritten

Auf einen Blick

Die zehn Punkte, die vor dem ersten automatisierten Preislauf geklärt sein müssen, von der Datenbasis bis zu den Leitplanken.

  1. Preisstrategie festhalten. Preisführerschaft, Parität oder Premium-Position, je Sortimentsbereich entschieden und dokumentiert.
  2. Relevante Wettbewerber definieren. Wer zählt für den Preisvergleich, wer wird bewusst ignoriert.
  3. Wettbewerbsdaten anbinden. Abdeckung und Aktualität der Preisbeobachtung am tatsächlichen Sortiment messen, nicht am Prospekt.
  4. Produktmatching prüfen. Stichprobe über alle Warengruppen; unsichere Zuordnungen markieren.
  5. Kostendaten je Artikel bereitstellen. Einstand, Versand, Zahlungsarten, Retourenquote, sonst rechnet das System mit Fiktionen.
  6. Preisuntergrenzen festlegen. Hart, artikelscharf, ohne Ausnahme durch das System veränderbar.
  7. Schrittweiten begrenzen. Maximale Preisänderung pro Lauf definieren, gegen Preisspiralen und Kundenirritation.
  8. Frequenz je Segment wählen. Schnelldreher, Mittelfeld, Longtail getrennt takten.
  9. Ausnahmen definieren. Preisgebundene Artikel, Aktionsware und Eigenmarken vom automatischen Lauf ausnehmen.
  10. Kontrollprozess aufsetzen. Wer prüft was in welchem Rhythmus, und wie wird eine automatische Entscheidung übersteuert.

Über den Autor

Thomas Baierlein
Thomas Baierlein

Global Strategie & Enterprise Value, ExYom

Thomas verantwortet bei ExYom die Themen Pricing-Ökonomie, Dynamic Pricing und Recht & Governance.

Pricing-Strategie · Dynamic Pricing · Enterprise Value

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