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Preisanalyse im Handel: Methoden, Kennzahlen und Werkzeuge

Preisanalyse im Handel: Methoden, Kennzahlen und Werkzeuge
Foto: Surface / Unsplash

Auf einen Blick

Preisanalyse macht sichtbar, wie die eigenen Preise im Markt stehen und wo Marge verloren geht. Sie verbindet Wettbewerbsdaten, Abverkaufszahlen und Kostendaten zu Kennzahlen, aus denen konkrete Preisentscheidungen folgen. Ohne systematische Analyse bleibt jede Preisstrategie ein Blindflug: Wer Preisabstände, Elastizitäten und Sortimentsrollen nicht kennt, setzt Preise nach Gefühl.

Zwischen Bauchgefühl und Datenflut liegt die eigentliche Aufgabe: aus Marktdaten Entscheidungen machen. Dieser Leitartikel ordnet Methoden und Kennzahlen der Preisanalyse; die Abschnitte werden mit Fachartikeln vertieft.

Kennzahlen: Preisindex, Preisabstand, Sortimentsrollen

Welche Kennzahlen tragen, wie sie berechnet werden und welche Fallstricke in Durchschnittswerten stecken.

Datenbasis: Markt-, Abverkaufs- und Kostendaten

Warum Preisanalyse drei Datenwelten verbinden muss und woran das in der Praxis scheitert.

Vom Report zur Preisentscheidung

Wie aus Analysen Regeln, Preisvorschläge und messbare Effekte werden.

Häufige Fehler

  • Preisindex über das ganze Sortiment mitteln und Ausreißer übersehen.
  • Wettbewerbspreise analysieren, ohne Verfügbarkeit zu berücksichtigen.
  • Analysen bauen, auf die keine Entscheidung folgt.

Zusammenfassung

Preisanalyse ist kein Reporting, sondern Entscheidungsvorbereitung. Gut gemacht, beantwortet sie drei Fragen: Wo stehen wir im Markt, was kostet uns das, und welcher Preisschritt ändert es.

Häufige Fragen

Welche Kennzahlen gehören in jede Preisanalyse?

Mindestens der Preisabstand zum relevanten Wettbewerb je Artikel, der Preisindex je Sortimentsbereich, Marge und Abverkauf im Zeitverlauf sowie die Preisposition der wichtigsten Umsatzträger.

Wie unterscheiden sich Preisanalyse und Preisbeobachtung?

Preisbeobachtung liefert die Rohdaten, also die aktuellen Preise des Wettbewerbs. Preisanalyse verdichtet diese Daten mit eigenen Abverkaufs- und Kostendaten zu Kennzahlen und Entscheidungsvorlagen.

Wie oft sollte eine Preisanalyse laufen?

Operative Kennzahlen wie Preisabstände laufend, strategische Analysen wie Sortimentsrollen und Elastizitäten quartalsweise oder zu Sortimentswechseln.

Über den Autor

Nils Horst
Nils Horst

Vertriebsleiter & Prokurist, ExYom

Nils Horst verantwortet bei ExYom als Vertriebsleiter und Prokurist die Themen Branchen und Preisanalyse. Er ist seit rund 20 Jahren im Vertrieb tätig, mit Schwerpunkt auf SaaS-Lösungen, dem Aufbau von Vertriebsstrukturen und langfristigen Kundenbeziehungen.

B2B-Vertrieb (rund 20 Jahre) · SaaS-Vertrieb · Aufbau von Vertriebsstrukturen · Kundenbeziehungen

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